Gemeinsam weiter im rheinland-pfälzischen Kulturministerium

Gemeinsam weiter im rheinland-pfälzischen Kulturministerium

Der Landesverband Mitte war Ende April zu einem kulturpolitischen Austausch im rheinland-pfälzischen Kulturministerium in Mainz. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen der Theater- und Orchesterlandschaft im Land – und der kontinuierliche Dialog mit den zuständigen Stellen im Ministerium.

Am 30. April waren für den LVM unser Vorsitzer Apostolos Tsalastras sowie Sebastian Kuth und Monika Menezes-Kuth (Geschäftsführung) zu Gesprächen im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration in Mainz zu Gast. Für das Ministerium nahmen Michael Au und Etienne Emard, die beiden zuständigen Referatsleiter für Theater und Orchester, an dem Austausch teil.

Im Zentrum des Gesprächs standen aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen der Theater- und Orchesterlandschaft in Rheinland-Pfalz. Themen waren insbesondere die finanzielle Situation vieler Häuser, strukturelle Fragen der Trägerschaft sowie die mittel- und langfristigen Perspektiven für die Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen.

Theater zwischen Strukturfragen und Bauprojekten

Ein besonderer Fokus lag auf infrastrukturellen Fragen. Am Beispiel der laufenden Generalsanierung des Theaters Koblenz sowie der Perspektive eines möglichen Neubaus in Trier wurde deutlich, welche Bedeutung Bau- und Sanierungsvorhaben für die Zukunftsfähigkeit der Theater haben – sowohl künstlerisch als auch organisatorisch und finanziell.

Das Gespräch fand in einer Phase des politischen Übergangs nach der Landtagswahl am 22. März 2026 statt. Der hierdurch in Rheinland-Pfalz geplante neue Zuschnitt der Zuständigkeiten eröffnet – mit einer engeren Verbindung von Kultur, Kommunen, Bauen und Wohnen – neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der Theater- und Orchesterlandschaft, insbesondere mit Blick auf anstehende Sanierungs- und Bauvorhaben.

Der LVM bedankt sich bei Michael Au und Etienne Emard für die vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren sowie für die Möglichkeit zum gemeinsamen Blick auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Theater- und Orchesterlandschaft in Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns darauf, diesen Austausch auch künftig gemeinsam weiterzuführen.